Software Installation

Zuerst einmal benötigen wir die Visual Pinball Emulation. Vor kurzem ist die aktuellste Version, Visual Pinball X veröffentlicht worden und dazu gibt es auch All-In-One Installer. Die umfassen auch die älteren Versionen, so dass man sich viel Arbeit sparen kann. DEn All-In-One Installer laden wir uns von der VPForumsseite herunter. Am einfachsten erreicht ihr die Stelle zum Download, wenn ihr auf die Homepage geht, auf der linke Seite in der "Site Navigation" den Punkt "Downloads" auswählt. Über diesen Weg kommt ihr in die Download Sektion, seht links: "Categories" und als ersten Punkt "Essential Visual Pinball Files". Den Punkt wählen wir aus und erhalten eine Liste mit allen Dateien, die für die Visaul Pinball Installation zur Verfügung stehen.

Wir brauchen aber nicht alle, uns genügt zunächst der VPX Installer. Aktuell ist dieser auf der ersten Seite festgepinnt und leicht zu finden. Hier der direkte Link in die Sektion. Die Seite selbst sieht so oder so ähnlich aus:

 

Ihr klickt also auf den VPX Installer Link und erreicht die Seite mit der Beschreibung der Datei.

 

Über den grünen Button "Download" startet ihr den Download, vorher solltet ihr aber noch einen Blick auf "Previous Versions" unten rechts werfen, da sind nämlich die aktuellen Versionen beschreiben. In unsreem Fall benötigen wir jetzt den VPX Installer 10.2.0 vom 24. Dec 2016. Jetzt dürft ihr auf "Download" klicken.

 Erst mal müsst ihr euch einverstanden erklären ...

Dann dürft ihr die Datei auch herunterladen. Wie man sehen kann, gibt es hier mehrere Dateien, ein gutes Indiz, welches die richtige Datei ist, ist neben der Versionsnummer auch die Größe. Je größer, desto neuer, also meistens.

Also, Download gemacht, ab in den Download Ordner.

und die Datei entpacken. Ist das geschehen, rufen wir die VPX2setup.exe auf und führen diese aus.

Dem Instalaltionsassistenten folgen wir:

Falls jemand ein Hardware DMD hat, kann dies hier mit unterstützt werden. Ich persölich würde empfehlen, einen TFT Monitor dafür zu verwenden und lieber eine 3SChrim Lösung zu bauen, als ein Hardware DMD einzubauen. Zwar ist das Hardware DMD cooler und kommt auch realistischer rüber, mit einem Monitor habt man aber mehr Möglichkeiten, was die Positionierung, Skalierung und ausgabe von Farbe betrifft. Letzlich ist es Geschmackssache, was man verbaut, ich nehme die Intallation mit den gezeigten Einstellungen vor.

Irgendwann im Laufe des Installationsprozesses muss noch Direkt X istaalliert werden, auf das ist im VPX Installer integriert.

Die Bing Bar brauche ich nicht, deswegen wurde die abgewählt, wers mag, kann sie ja mit installieren.

Da in Windows 10 bereits Microsoft.NET dabgei ist, muss dies auch nicht erst noch installiert werden, unter Window 7 kann das naders aussehen.

Jetzt wirds spannend, bisher musst man das von Hand nachziehen. B2S, also Backglas 2 Second Screen, ist die aktuelle und am meisten verwendetet Art, animierte Backglases darzustellen. Früher gabs noch UVP und statische Visual Pinball Backglases, jedoch hat sich seit einiger Zeit der B2S Server durchgesetzt. UVP war umständlich zu installieren, statische Backglases nicht schön. Mit B2S besteht auch die Möglichkeit, eigene Kreationen oder Anpassungen der Backgalses zu machen, dafür gibts den Backglas Designer. Den beschreibe ich auch hier auf der Seite, ist aber ein eigenes Projekt.

Easy going, das freut den Benutzer. An dieser Stelle: Echt Klasse Arbeit an die Entwickler, bisher alles sehr benutzerfreundlich.

Diese Einstellungen lass ich mal so, stimmen werden sie nicht, aber das kommt später, wie die Auflösungen und einzelnen Werte eingestellt werden.

OK, das wars. Bis hierher alles Top und nicht mehr mit der Download- und Installationsorgie vergangener Zeiten zu vergleichen.

Schauen wir zum Schluss mal auf die Platte, was sich hier getan hat.

Das Verzeichnis Visaul Pinball sieht aufgeräumt aus, allerdings vermisse ich den B2S Server. Ich schau gleich mal nach, wor der ist.

Zunächst aber mal ein paar Verzeichnisse näher erklärt.

Music: Einige Tische bringen eigene Musikdateien mit, die werden später hier hinein kopiert

Schripts: In diesem Verzeichnis liegen die  VB Scripte, die für die Ausführung mancher Tische notwendig sind. Hier liegt auch die Controller.vbs Datei, die wird von einigen neueren Tischen dazu verwendet, automatisch festzustellen, mit welchem Backglasserver gearbeitet wird, um automatisch die richtigen Einstellungen zu laden.

Tables: Hier kommen normalerweise die Tische rein, wie ich bereits hier beschrieben habe, schlage ich vor, eine versionsabhängige Struktur zu wählen, was die Übersicht später deutlich steigert.

User: In diesem Verzeichnis werden ebenfalls Einstellungen abgelegt, oft in Form von Textdateien, die benutzerspezifisch sind. 

VPinMAME: Das ist Verzeichnis für den Emulator. ohne den wäre es gar nicht möglich, die Tische zu starten. Wir schauen uns das gleich mal näher an.

Ah, sieh an, der B2S Backglas Server liegt in den Tables. Finde ich ein bisschen ungeschickt, kann man aber sicher auch ändern und in ein anderes Verzeichnis verschieben. Ich lass ihn erst mal da liegen, wenn ein paar Tische lauffähig sind, verschiebe ich die Dateien mal und dann sehen wir, was passiert.

 

Kurz zu den Dateien selbst:

B2S_SetUp.exe = Das ruft den ScreenRes Editor auf, den haben wir schon bei der Installation gesehen. Da ich die Einstellungen beibehalten habe, kann ich die spätger darüber noch ändern.

Zum beenden, einfach oben rechts auf das X klicken, das beendet das Programm und schreibt gleichzeitig die eingestellten Werte in die ScreenRes.txt

B2SBackglassServerEXE.exe: Das ist die eigentliche Anzeige des Backglases, die ist alleine nicht lauffähig und mnss aus dem Programm heraus aufgerufen werden. 

B2SBackglassServerRegisterApp.exe: Das sorgt für die Registrierung der Applikation und der DLLs. Ihr erinnert euch, das war die Meldung:

 

Verlassen wir den Backgalsserver und schauen uns das VPinMAME Verzeichnis an.

Wenn ich das richtig sehe, dann ist das im Grunde die gleiche Struktur wie bein den Arcade CABs, nur eben auf Pinball angepasst. Nach allem, was mir bekannt ist, sind die Verzeichnisse "nvram" und "roms" die wichtigsten. Die "nvram" Dateien werden schon bei der Instalaltion angelegt, die roms müsst ihr euch selber laden, denn es wäre illegal, die Dateien über den Installer zu verteilen. Das bedeutet, dass ihr euch die ROMS über die VPForums Seite ladet und in genau hier ablegt. Später, wenn der Tisch gestartet wird, werden die ROMs dann von hier geladen.

Für meine Strukturthese spricht auch das Programm: PinMAME32.exe

Wenn ihr das aufruft, dann seht ihr folgendes:

und das kenne ich von den ARCADE Maschinen her, dort wird ja auch der MAME Emulator eingesetzt.

Zum Schluss noch ein Programm aus dem Verzeichnis: Die Setup.EXE

Die könntet ihr später mal brauchen, wenn sich die VisualPinMame Version ändert. Dann müsst ihr an dieser Stelle Install aufrufen, damit die Tische wieder funktionieren.

So viel zu Grundinstallation, jetzt brauch ich ein paar Tische :-)